Newsletter Dezember 2014

 Sollten die Bilder nicht dargestellt werden, schauen Sie diese im Browser an 
banner
banner
---
---

 


NEWSLETTER Dezember 2014

Liebe Projektbeteiligte und -interessierte, liebe MentorInnen und Mentees,
sehr geehrte Damen und Herren,


da sich das erste Projektjahr nun langsam dem Ende zuneigt, möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns auf diesem Wege für das Engagement und die gute Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch zu bedanken.
 
Wir blicken auf ein Jahr „HoPe – Hochschulperspektiven für alle“ zurück, in dem wir SchülerInnen Wege ins Studium aufzeigen sowie Studierende in der Studieneingangsphase durch gezielte Mentoringaktivitäten unterstützen konnten. Die positive Resonanz motiviert uns, „HoPe“ auch im kommenden Jahr mit vollem Einsatz weiterzuführen und uns für Bildungsgerechtigkeit zu engagieren.
 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit
 
Thomas Bals und Mitarbeiterinnen
 

Bachelorstudierende informieren SchülerInnen über das Studium

Zu Beginn des Wintersemesters wurden knapp 30 StudentInnen aus dem Bachelorstudiengang Berufliche Bildung im Rahmen eines zweitägigen Workshops zu MentorInnen ausgebildet. Tatkräftig unterstützt wurde der Workshop durch Anika Werner (ArbeiterKind.de) und Juliane Fuge (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung). In dem Zeitraum von Mitte bis Ende November hielten die beteiligten Studierenden Informationsveranstaltungen an Schulen in Osnabrück (BBS Brinkstraße, BBS Haste, BBS am Pottgraben, BBS Schölerberg, BBS Westerberg, IGS Eversburg), in Tecklenburg (Berufskolleg Tecklenburger Land, Kaufmännische Schulen Tecklenburger Land) sowie in Lingen (BBS Lingen kaufmännische sowie gewerbliche Fachrichtung, LuH BBS Lingen Land- u. Hauswirtschaftliche Fachrichtungen). Hierbei standen die Fragen „Warum studieren?“, „Was studieren?“ und „Wie finanzieren?“ im Mittelpunkt. Interessierte SchülerInnen haben nun und im kommenden Frühjahr die Möglichkeit, an vertiefenden Mentoringtreffen mit den Studierenden teilzunehmen.


Studierende informieren SchülerInnen zum Studium
 

Gastvortrag von Maurice Crul: Mentoring und Mentoringforschung

Der niederländische Soziologe Prof. Dr. Maurice Crul (Free University Amsterdam und Erasmus University Rotterdam) referiert am 16.12.2014 zu dem Thema "Mentoring in the Netherlands: Twenty years of experience and effect evaluation". Die lange Tradition von Mentoring im Kontext von Bildung und Integration in den Niederlanden soll thematisiert und diskutiert werden. Er stellt u. a. die Ergebnisse seiner Evaluationsforschung sowie konzeptionelle Schlussfolgerungen vor.
Der Vortrag wird im Rahmen des HoPe-Projekts und in Kooperation mit dem Institut für Migration und Interkulturelle Studien (IMIS) organisiert.  

Dienstag, 16. Dezember 2014, 18.15 Uhr
Seminarstr. 20 (EW), Raum 15/E16, 49074 Osnabrück

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
 

Im Interview: Unsere Kooperationspartnerin Katja Urbatsch  (ArbeiterKind.de)

Katja Urbatsch, Geschäftsführerin und Gründerin von ArbeiterKind.de und selbst die erste Studierende in ihrer Familie, stand uns in einem Interview Rede und Antwort. Thematisiert wurden hierbei insbesondere ihre eigene Bildungslaufbahn und der Weg bis zur Gründung von ArbeiterKind.de. Die direkte Betreuung der Schülerinnen und Schüler vor Ort in den jeweiligen Schulen ist Katja Urbatsch besonders wichtig. Hierbei kann ein Großteil der Zielgruppe erreicht und durch individuelle Unterstützung die Bildungsperspektiven optimiert werden. Betont wurde in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit und stabile Vernetzung mit dem HoPe-Projekt.
Den vollständigen Bericht finden Sie unter: 
http://www.hope.uni-osnabrueck.de/index.php/publikationen-und-material


In der Mitte: Katja Urbatsch; links und rechts: Die Interviewerinnen Marlene Ackermann und Christina Hesse (studentische Mitarbeiterinnen im HoPe-Projekt)
 

Resonanz

»Ich habe am HoPe Projekt teilgenommen, weil mich das Konzept ‚Masterstudenten helfen Bachelorstudenten – Bachelorstudenten helfen Schülern’ ansprach. Zum einen werden vorhandene Kompetenzen der Bachelorstudenten bei der Arbeit mit Schülern gefördert und gestärkt, zum anderen werden Motivationsschwächen und Orientierungslosigkeit während des Studienbeginns durch Anleitung und Tipps aufgearbeitet. Mir, als Studentin im zweiten Semester, fiel es sehr viel leichter mit einer Masterstudentin über Lernschwächen u.ä. zu reden als mit meinen Dozenten. Ich empfehle das Programm auf jeden Fall an die kommenden Erst- und Zweitsemester. Traut euch! Unsicherheiten und Schwächen sind keine Schande!«
Ann-Christin Dennig, Studentin im Bachelor Berufliche Bildung an der Universität Osnabrück

»HoPe ist ein großartiges Projekt, das wie die Initiative ArbeiterKind.de Studierende der ersten Generation im Studium tatkräftig unterstützt. Die Teilnehmenden des Projekts sind beeindruckende Vorbilder, die durch ihre persönlichen Erfahrungen jungen Menschen Mut machen und bei Herausforderungen im Studium zur Seite stehen. Das HoPe-Mentoring ist ein nachhaltiger Einsatz für Bildungsgerechtigkeit.«
Anika Werner, Regionalkoordinatorin für ArbeiterKind.de in Niedersachsen
 
Bildquellen:
HoPe

Textquellen:
Universität Osnabrück
Offene Hochschule Niedersachsen
 
www.hope.uos.de | contact | Facebook| Impressum

Möchten Sie keinen Newsletter mehr erhalten, können Sie ihn abbestellen

Powered by AcyMailing