Newsletter März 2016

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NEWSLETTER März 2016

Liebe Projektbeteiligte und -interessierte, liebe MentorInnen und Mentees,
sehr geehrte Damen und Herren,


wieder geht ein erfolgreiches Semester für das HoPe-Projekt dem Ende zu. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um über die Projekt-Arbeit des letzten Semesters, aber auch über Neuerungen für das kommende Semester in unserem März-Newsletter zu informieren.

Mit den Studierenden der Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie die der Schul- und Allgemeinen Pädagogik konnten in den vergangenen Monaten insgesamt 21 Schulvorträge an berufsbildenden Schulen (11), allgemeinbildenden Schulen (8) und beim „Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien“ (VPAK) (2) zu allen Facetten rund ums Studium durchgeführt werden. Individuell zugeschnittene Campus-Schnuppertagen, die zusätzlich durch die Studierenden organisiert wurden, ergänzten die Vorträge in den Schulen und konnten auf große Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern stoßen.

Des Weiteren konnten parallel insgesamt vier HoPe-Seminare an der Universität in den erziehungswissenschaftlichen und lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen angeboten werden, die die Projektbausteine vor allem wissenschaftstheoretisch füllten. Besonders freut es uns, Sie auch für das kommende Semester wieder mit einer Neuerung im Projekt bekannt zu machen. So wird ab April ein weiteres Seminar für Masterstudierende zum Thema „Bildungsungleichheit begegnen - (Außer-)schulische Perspektiven auf Bildungs-ungleichheit (an Übergängen)“ angeboten und das Projekt um einen dritten Baustein erweitert. Ziel ist die intensive Auseinandersetzung, Sensibilisierung und Reflexion von Studierenden zu Bildungsungleichheiten in der Gesellschaft durch theoretische und praktische Beschäftigung mit der Thematik in der Lehramtsausbildung.

Außerdem freuen wir uns, Ihnen unsere Projektabschlusstagung am 03.11.2016 in der Aula des Schlosses der Universität Osnabrück ankündigen zu können.
 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch frohe Ostertage und allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start in das neue Semester.

Thomas Bals und das Projektteam
 

SAVE THE DATE – Abschlusstagung des Projektes am 03.11.2016 in Osnabrück

Am 03.11.2016 wird die HoPe-Abschlusstagung in der Aula des Schlosses der Universität Osnabrück stattfinden für die wir Prof. Dr. Jutta Allmendinger (Präsidentin Wissenschaftszentrum Berlin) für den Hauptvortrag zum Thema Bildungsungleichheit gewinnen konnten. Neben der Vorstellung der Projektergebnisse wird es eine Posterausstellung geben, in der sich die anderen Projekte der Förderlinie „Wege ins Studium öffnen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie regionale Initiativen, die sich für Bildungsgerechtigkeit engagieren, vorstellen werden. Am Nachmittag finden parallele Workshopangebote unserer Projekt- und Kooperationspartner (Katja Urbatsch/Annika Werner - Arbeiterkind.de, Prof. Dr. Andreas Pott/Dr. Jens Schneider - IMIS, Prof. Dr. Claudia Solzbacher – Schulpädagogik Universität Osnabrück, Juliane Fuge -  DIE) statt.

Merken Sie sich den 03.11.2016 schon einmal für unsere Abschlusstagung vor! Nähere Informationen zum Programm folgen in Kürze.
 

VPAK meets HoPe!

Am 06.01.2016 besuchten zwei Studierendengruppen aus dem Bachelor-HoPe-Seminar der Schul- und Allgemeinen Pädagogik das Projekt „SiebenPlus“ des Vereins zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien (VPAK).    
      
Besonders die Schülerinnen und Schüler, die auf dem Weg in die Sekundarstufe II sind oder sich bereits dort befinden, wünschen sich Beratung und Unterstützung für die Möglichkeiten, die sich ihnen nach der Schule bieten. Elf Schülerinnen lauschten daher den Vorträgen der Studierenden aufmerksam und stellten viele Fragen. Die Schülerinnen meldeten insgesamt zurück, dass sie die Vorträge sehr informativ und ermutigend und insgesamt hilfreich empfanden. Besonders erfreulich zeigte sich, dass einige Schülerinnen und Schüler das Mentoring-Angebot der Studierenden annehmen möchten und im neuen Semester dann gemeinsam den Campus erkunden werden.  

Auch von der SiebenPlus-Projektleitung wurde die Zusammenführung der Projekte VPAK und HoPe gelobt: Die Schülerinnen sind dankbar darüber, jemanden zu haben, der sie an die Hand nimmt, wenn es um die für sie oftmals schwierige Entscheidung der Aufnahme eines Studiums geht. Die Studierenden fanden die persönliche Atmosphäre in der Teutoburger Schule mit den kleinen Gruppen ebenfalls gelungen, konnten sie so ganz individuell auch während ihrer Vorträge auf Fragen der Schülerinnen eingehen und in gemütlichem Ambiente bei Keksen in einen angeregten Austausch über Berufswünsche und -perspektiven, aber auch Hürden und deren Bewältigung kommen.

Nähere Informationen zum Projekt „SiebenPlus“ und zum VPAK finden sich hier



Studierende zu Besuch bei dem „Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien“ (VPAK) (Foto: privat)
 

Im Interview: Prof. Dr. Andreas Pott


Das Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück ist Kooperationspartner des HoPe-Projekts. Prof. Dr. Andreas Pott, Direktor des IMIS, stellt sich und sein Institut in einem Interview vor und verweist auf Schnittmengen der IMIS-Aktivitäten und des HoPe-Projekts. Besonderes Potenzial sieht er bei Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern mit Migrationserfahrung, die sich als studentische Mentorinnen und Mentoren engagieren. Sie können, so Pott, die eigenen Erfahrungen und Erfolgsgeschichten weitertragen, nachfolgende Studierende motivieren und Mut machen.
 
Zum vollständigen Bericht geht es hier

Das Fazit einer Master-Studentin zum Studierendenmentoring im WiSe 2015/2016:

„Ich hatte mit meinen Mentees mindestens ein gemeinsames Fach und war auch besonders erfreut darüber, zumal beide, vor allem anfangs, spezifische Fragen zu ihren Studienfächern hatten.
Im HoPe-Projekt geht es jedoch nicht nur darum, den Studierenden ihre Fragen zu beantworten: Denn das Ziel des Mentorings ist es, die Mentees durch einen regelmäßigen Austausch zur Selbstständigkeit heranzuführen. Nach meiner bisherigen Erfahrung kann ich dies definitiv bestätigen - beide Seiten profitieren davon. Ich als Mentorin fühle mich sowohl als Zuhörerin und Ratgeberin als auch als Vertraute. Und genau das ist meines Erachtens das Beste am Mentoring-Programm: Man unterstützt die persönliche Entwicklung und Entfaltung der Mentees; das Wissen und die Erfahrungen, über die man verfügt, kann man so teilen.
Meiner Meinung nach ist es insbesondere wichtig, den Mentees die anfängliche Angst zu nehmen und sie darin zu bestärken, an ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu glauben, da sich viele in der Anfangszeit noch verunsichert fühlen.
Letztlich kann ich das HoPe-Projekt nur jedem empfehlen, weil man nicht stetig auf der Ebene des Mentorings miteinander kommuniziert, sondern nach und nach auch auf der persönlichen Ebene mit den Mentees Freundschaften schließen kann.“     

(Auszug aus dem Bericht einer Studentin zum Mentoring-Programm im WiSe 2015/16 - HoPe für Masterstudierende)
 

Das Fazit einer Bachelor-Studentin zum Schülermentoring im WiSe 2015/16:

„Für mich war es ein sehr schönes Erlebnis, meine Erfahrungen und mein Wissen mit den Schülerinnen und Schülern zu teilen. Für ihre Zukunft unterstützend zu wirken, hat mich in meiner Persönlichkeit gestärkt. [...] Um Bildungsungleichheiten schrittweise vorzubeugen, ist die Wissens- und Erfahrungsvermittlung meiner Meinung nach ein ‚Muss‘.“
(Auszug aus dem Bericht einer Studentin zum Mentoring-Programm im WiSe 2015/16 – HoPe für Bachelorstudierende)
 

HoPe bei der GEBF 2016 in Berlin

Im Rahmen des Kongresses der 4. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung zum Thema „Erwartungswidriger Bildungserfolg über die Lebensspanne“ hatten Dr. Sibylle Drexler und Miriam Lotze die Möglichkeit, das Projekt und erste Ergebnisse der Projektevaluation einem breiten Fachpublikum mit einem Poster vorzustellen. Es haben sich anregende Gespräche zu unserem Projekt ergeben, die uns motivieren weiter zu machen.


Miriam Lotze (li.) bei der GEBF 2016 in Berlin (Foto: privat)
 
Bildquellen:
Fotolia
HoPe
privat

Textquellen:
Projekt HoPe, Universität Osnabrück


 
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