Newsletter Dezember 2016

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NEWSLETTER Dezember 2016

Liebe Projektbeteiligte und -interessierte, liebe MentorInnen und Mentees,
sehr geehrte Damen und Herren,


mit der Vorfreude auf die Weihnachtstage neigt sich auch ein aufregendes Projektjahr dem Ende zu. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, Sie über die vergangenen Projektaktivitäten zu informieren und uns gleichzeitig für das Engagement und die gute Zusammenarbeit im Jahr 2016 bedanken.

Ein Highlight stellte für uns die diesjährige Abschlusstagung "Hochschulperspektiven für alle. Wege ins Studium öffnen" am 3. November in der Schlossaula der Universität Osnabrück dar. Einige Impressionen zur Tagung finden Sie an oberster Stelle dieser Newsletter-Ausgabe.

Die Kick-off-Einführungsveranstaltungen zum HoPe-Seminar sowie die darauffolgenden Schulvor­träge an regionalen Schulen im November und Dezember 2016 boten Schülerinnen und Schülern zudem wieder die Möglichkeit, Informationen rund um das Studium zu erhalten. Auch wurden wieder Mentoringtandems gebildet und Erstsemesterstudierende in der Studieneingangsphase durch Masterstudierende begleitet. Ebenso fanden auch in diesem Jahr Veranstaltungen wie die Erstsemester-Begrüßung und der Hochschulinformationstag (HIT) erfolgreich in Kooperation mit der Ortsgruppe Osnabrück der Initiative ArbeiterKind.de statt, sodass wir auch hierüber berichten möchten. Zudem geben wir am Ende des Newsletters noch einen Literaturhinweis, den es lohnt zu lesen.

Mit diesem Rückblick auf die laufenden Projektaktivitäten wünschen wir Ihnen und Euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr 2017.

Thomas Bals und das Projektteam
 

Gelungene Abschlusstagung der MWK-Förderlinie an der Universität Osnabrück

Am Donnerstag, den 3. November 2016, veranstaltete die Arbeitsgruppe Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Bals die Tagung "Hochschulperspektiven für alle. Wege ins Studium öffnen". Sie bildete den Abschluss der Förderlinie vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK). Mit dem Projekt „HoPe – Hochschulperspektiven für alle“, welches von 02/2014 bis 02/2017 vom MWK gefördert wird, war die Arbeitsgruppe Berufs- und Wirtschaftspädagogik nicht nur organisatorisch als Ausrichter der Tagung, sondern auch inhaltlich in die Tagung eingebunden. Die Veranstaltung wurde von etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Schulen und Hochschulen sowie aus der Bildungspolitik besucht – das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur wurde durch Dr. Katja Kohrs, Referentin beim MWK, vertreten.

Den Auftakt der Abschlusstagung bildete der Hauptvortrag „Soziale Ungleichheit im Zugang zum Hochschulstudium“ von Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Anschließend wurden die Ergebnisse der Evaluation der Projekte aus der MWK-Förderlinie durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) vorgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einzelprojekte hatten die Möglichkeit, sich in einer Postersession zu präsentieren und ihre unterschiedlichen Herangehensweisen zur Gewinnung von First Generation Students vorzustellen.

In insgesamt vier Themenforen konnten am Nachmittag die Themen Mentoring, Bildungsaufstiege in der Migrationsgesellschaft und die Gewinnung von First Generation Students an Hochschulen vertiefend diskutiert werden. Die Themenforen wurden von den Mitarbeiterinnen und Kooperationspartnern des Projektes „HoPe – Hochschulperspektiven für alle“ – Katja Urbatsch und Anika Werner (ArbeiterKind.de), Prof. Andreas Pott (IMIS) und Dr. Jens Schneider (ENESP), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Miriam Buse, Dr. Janika Grunau, Dr. Sibylle Sexson (Projekt HoPe, Universität Osnabrück) und Dr. Juliane Fuge (Universität Paderborn) – durchgeführt. Den Abschluss der Tagung bildete eine Podiumsdiskussion, in der die zentralen Ergebnisse der Themenforen zusammenfassend diskutiert und reflektiert wurden.





HoPe-Abschlusstagung (Fotos: HoPe)

Weitere Fotos finden Sie hier
 

Startschuss für den vierten Projektdurchlauf mit vier Kick-off-Veranstaltungen

Den Startschuss des insgesamt vierten Projektdurchlaufes bildeten auch in diesem Wintersemester die zweitägigen Kick-Off-Seminare, in denen die Mentorinnen und Mentoren ausgebildet wurden. An zwei aufregenden und spannenden Arbeitstagen wurde in die Thematik „Bildungsungleichheit“ eingeführt und es entwickelten sich interessante Diskussionen. Zudem lernten die Bachelorstudierenden und angehenden SchülermentorInnen mit der Referentin Anika Werner von ArbeiterKind.de die Methode des Storytellings kennen und wurden intensiv im Hinblick auf die Schulinformationsvorträge gecoacht. Die Mastermentorinnen haben sich an den zwei Tagen mit dem Thema Mentoring und mit der Mentoringbeziehung auseinandergesetzt und wurden so auf ihre künftige Aufgabe zur Begleitung von Erstsemesterstudis vorbereitet. Am Ende der zwei Tage konnten sich die Bachelortudierenden schon einmal daran probieren, Ihren Schulvortrag zu halten. Die Mastermentorinnen lernten zum Abschluss ihre Mentees kennen. Alles in allem bildeten die Kick-Off-Seminare einen super Auftakt und lassen auf einen gelingenden Projektdurchlauf blicken.


Kick-Off Veranstaltung (Foto: privat)
 

Begrüßung der Erstsemester – HoPe war wieder mit dabei

Am 19. Oktober 2016 begaben sich wieder zahlreiche Erstsemesterstudierende in die Osnabrücker Stadthalle, um sich über verschiedene Projekte, Vereine und Unternehmen sowie das Studentenleben in Osnabrück an Infoständen zu informieren. Gemeinsam mit ArbeiterKind.de war auch das HoPe-Projektteam mit einem Stand vertreten und freute sich über einen regen Zulauf von interessierten Studierenden. So konnten an diesem Vormittag viele nette Gespräche geführt und dabei wichtige Informationen rund um das Studium und vor allem zur Unterstützung in der Studieneingangsphase weitergegeben werden.


Begrüßung der Erstsemester 2016 (Foto: privat)

Hochschulinformationstag (HIT) 2016

Am 17. November 2016 konnten die Studierenden aus dem HoPe-Seminar wieder viele fragende Schülerinnen und Schüler, unsichere Eltern und zweifelnde Studieninteressierte beim Hochschulinformationstag (HIT) beraten. Hierbei konnten Schwellenängste abgebaut werden und den Besuchern wurde ein informativer und vielseitiger Tag geboten. Die Studierenden konnten Fragen rund um die Themen Studienfinanzierung, -organisation und -wahl klären und bei intensiven Gesprächen Mut zum Studium durch ganz persönliches Storytelling vermitteln. Eine gute Ergänzung bildete auch beim HIT 2016 wieder die enge Kooperation mit ArbeiterKind.de durch einen gemeinsamen Informationsstand.


HIT 2016 (Foto: privat)
 

Literaturempfehlung:
„Habitus und Studium. Rekonstruktion und Typisierung studentischer Bildungsorientierungen“

Sowohl thematisch als auch organisatorisch ist die im November 2016 erschienene Studie von Janika Grunau eng an das HoPe-Projekt gekoppelt. Sie widmet sich vertiefend den ‚feinen Unterschieden’ zwischen Studierenden akademischer und nicht-akademischer Herkunft. Anhand der dokumentarischen Methode rekonstruiert die Autorin vier Studierendentypen und diskutiert die Ergebnisse unter Bezugnahme auf habitus- und milieutheoretische Ansätze sowie hinsichtlich ihrer Relevanz für die hochschulische und hochschulpädagogische Praxis. Der Fokus richtet sich hierbei auf Studierende, die keine ‚akademische Normalbiografie’ aufweisen, sondern zuvor eine Berufsausbildung absolviert haben. Auf innovative Weise gelingt die Verknüpfung ungleichheitstheoretischer Perspektiven und (berufs-)pädagogischer Reflexionen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Bildquellen:
Fotolia
HoPe
privat
Christian Härtel

Textquellen:
Projekt HoPe, Universität Osnabrück


 
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